altDer eigentliche Durchbruch der Weltraumforschung wurde mit Satelliten und Raumsonden erreicht. Unvergessen sind die detailreichen Bilder, welche die beiden Voyager-Sonden auf ihrem Weg durch das Planetensystem zur Erde funkten, die gestochen scharfen Aufnahmen der Raumsonde Galileo von der bizarren Welt des Jupiter und seiner Monde, die jüngsten Exkursionen von Mars-Landegeräten in der Stein- und Sandwüste des roten Nachbarplaneten. Neben Höhepunkten der jüngsten Planetenforschung faszinieren die Entdeckungen in den Sternenwelten mit großen Weltraumteleskopen über den ganzen Spektralbereich mit ihren spektakulären Einblicken. Erst deren Kombinationen ermöglichen ein zuverlässiges Gesamtbild. Wir werfen Blicke in aktive Gebiete, die für Sternentstehungszonen gehalten werden, sehen das Ergebnis von Sternexplosionen und Galaxienzusammenstößen, wie sie sich in ihren bizarresten Formen vor uns auftun. Hochaufgelöste Bilder führen uns Objekte einer großartigen Schöpfung in vielfältigsten Formen vor Augen, die uns bisher vielleicht nur als wenig beachtetes Lichtgefunkel am Himmel galten.