Galerie meiner Teleskop-Aufnahmen - Bilder zum Vergrößern anklicken

Weitwinkelaufnahme im Sternbild Orion: Zu sehen ist der Flammnebel zusammen mit der Andeutung des Pferdekopfnebels. Whirlpool-Galaxie M51 im Sternbild Jagdhunde als Einzelbild aufgenommen. Ihre Entfernung wird mit rund 31 Millionen Lichtjahren angegeben.  Gehen wir von der Größe unserer Milchstraße von 100000 Lichtjahren aus, dann habe ich mit der Andromoda-Galaxie ein Objekt abgebildet, das sich in rund 2,5 Millionen Lichtjahren Entfernung von uns befindet. Sie gehört zur Lokalen Gruppe und bewegt sich auf uns zu, was in etwa 2 Milliarden Jahren zu einer kosmischen Kollision führen soll.
 
Mit dem Ringnebel M57 in der Leier habe ich erstmals einen Planetarischen Nebel fotografiert. Seine Entfernung wird mit 2 300 Lichtjahren angegeben. Der Mond über Meersburg als dankbares Objekt einer ersten Nachtsitzung am frühen Morgen des 23. September 2005 mit noch unbedampftem Hauptspiegel kurz bevor der Nebel aus den Wiesen aufstieg: Farbaufnahme des zunehmenden Mondes. Die deutlich rotbraune Farbe des Mondes deutet den hohen Wassergehalt in der Atmosphäre an. Einzelheiten der Mondoberfläche im Schwarz/weiß-Mode der Kamera: Apenninen mit Apollo 15-Landeplatz; man beachte das Detail der Kraterformationen.
Abnehmender Mond vom 13. September 2006 morgens gegen 4:00 mit dem 200er Newton und der Coolpix Einzelheiten des Zwischenbereichs vom Mare Imbrium und Mare Serentitatis: links oben das Gebirge der Apenninen, gegenüber das Kaukasusgebirge. Im Mare Serenitatis ist der kleine Krater Linnè zu sehen, auf dem in der Bildserie eingegangen wird. Der 58 Km grosse Mondkrater Eratosthenes.
Dichte Bekraterung an der Tag-Nacht-Grenze des Mondes Details vom Krater Linne' Aufnahme mit der LPI von Meade: Der dominante Krater Kopernikus (93 km) mit seiner inneren terrassenförmigen Struktur zusammen mit dem Krater Eratostehnes am Ende des Apenninen-Gebirgszugs.
Der Komet Holmes wurde 1892 wahrscheinlich aufgrund eines Helligkeitsausbruchs entdeckt. Zwischendurch war er so schwach, dass es als verschollen galt. Am Morgen des 24. Oktober 2007 wurde ein deutlicher Anstieg seiner Helligkeit gemeldet. Innerhalb von rund 40 Stunden stieg seine Helligkeit um fast das Millionenfache an. Er war leicht mit bloßem Auge sichtbar. Das Bild wurde in der kalten Nacht vom 15. auf den 16. November 2007 aufgenommen. Wie ein Kunstwerk nehmen sich die Farben des Orion auf dem schwarzen Hintergrund des Himmels aus. Die Szene wurde mit einer Canon 350 mit 30 Sekunden Belichtung aufgenommen. Im direkten Blick durchs Fernrohr sind keine Farben zu sehen; sie bauen sich erst durch die Langzeitbelichtung auf dem Detektor der Kamera auf. Das schroffe Gebirge sind die Karpaten. Archimedes ist mit 82 km größter Krater im Mare Imbrium. Man beachte den bizarren Schattenwurf des Kraterwalls. Im Kraterinnern fehlt jede Erhebung, weil der Krater üppig mit Lava geflutet wurde. Die Scharte am linken Bildrand ist das Alpental. Es teilt die Mondalpen am nordöstlichen Teil des Mare Imbrium. Es hat eine Länge von ca. 180 km. In der Talsohle befindet sich eine schmale Rinne, die aber mit rund 1 km Breite unter der Auflösungsgrenze meines Teleskops liegt.
 
 Venus und Merkur am 6. Mai 2010 von meinem Garten aus kurz nach Sonnenuntergang. Die partielle Sonnenfinsternis am 1. August 2008 während eines bewölkten Himmel mit Teleobjektiv fotografiert. Über die Rückseite der Sonnenfolie habe ich Farben unseres Rosenbeetes eingespiegelt, was der Szene ein bisschen Farbe verleiht. Messerscharfe Sternspuren am Himmel hinter meinem Haus.